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Eventmanagement
10 min
03.07.2026
01.10.2026

FairUp für Corporate Events: Die Alternative zu Cvent und Eventbrite

Wer eine Plattform für Kundentage, Fachkonferenzen oder Partnerveranstaltungen sucht, landet oft bei zwei Namen: Cvent als große Enterprise-Lösung und Eventbrite als bekannte Ticketplattform. Dieser Vergleich stellt beide neben FairUp, ausschließlich anhand dessen, was die Anbieter selbst veröffentlichen, und zeigt, welche Plattform zu welcher Art von Corporate Event passt. Er stammt von FairUp; prüfen Sie die Angaben bei allen drei Anbietern nach.

Großes Publikum in einem blau beleuchteten Saal
Auf einen Blick
  • Cvent passt zu großen Veranstaltungsprogrammen mit Redner-Management und Zimmerkontingenten, Preise gibt es nur auf Anfrage.
  • Eventbrite punktet mit Marktplatz und Reichweite, die Gebühren tragen standardmäßig die Ticketkäufer.
  • FairUp passt zu Kundentagen und Fachkonferenzen mit Check-in, Sponsoren und Ausstellern, zu veröffentlichten Jahrespreisen.
  • FairUp hat kein Redner-Portal und keinen Marktplatz.
  • Teilnehmer- und Kontaktdaten gehen bei FairUp per Export ins CRM, eine Direktanbindung ist auf Anfrage möglich.

Worum es in diesem Vergleich geht

Corporate Events sind keine einheitliche Kategorie. Ein Kundentag mit 150 Gästen, eine Fachkonferenz mit Sponsoren und drei parallelen Programmsträngen und ein offenes Webinar mit bezahlten Tickets stellen völlig unterschiedliche Anforderungen. Die drei Plattformen in diesem Vergleich decken jeweils einen anderen Teil dieses Spektrums ab.

Wir haben uns an eine Regel gehalten: Über Cvent und Eventbrite steht hier nur, was die Anbieter auf ihren deutschen Websites veröffentlichen, Stand September 2026. Über FairUp steht nur, was auf unserer Preisseite steht oder in unseren Unterlagen belegt ist. Wo ein Anbieter etwas nicht veröffentlicht, sagen wir das.

Cvent in Kürze

Cvent ist ein großer Anbieter für Eventmanagement und Hospitality mit nach eigener Angabe mehr als 5.500 Beschäftigten weltweit und einer deutschen Gesellschaft, der Cvent Deutschland GmbH. Die deutsche Website nennt unter anderem Registrierung und Marketing, Redner-Management, Aussteller-Management, Zimmerkontingente, Event-Apps, Check-in und Badging, virtuelle Formate und eine eigene Messelösung. Dazu kommt ein großer Bereich für Hotels und Veranstaltungsorte.

Preise veröffentlicht Cvent auf der deutschen Website nicht; der Weg führt über eine Demo-Anfrage. Das passt zu einem Anbieter, der typischerweise ganze Veranstaltungsprogramme großer Organisationen abbildet und seine Angebote nach Umfang kalkuliert.

Eventbrite in Kürze

Eventbrite ist eine Ticket- und Veranstaltungsplattform mit eigenem Marktplatz, auf dem Besucher Veranstaltungen finden. Nach der deutschen Preisseite fallen für kostenlose Veranstaltungen keine Gebühren an; bei kostenpflichtigen Tickets tragen standardmäßig die Käufer die Gebühren, der Veranstalter kann sie aber selbst übernehmen. Die Preispakete mit erweiterten Funktionen sind laut derselben Seite in den USA, Kanada, Australien, Neuseeland, dem Vereinigten Königreich und Irland verfügbar.

Die Stärke von Eventbrite liegt in Reichweite und Vermarktung: Auffindbarkeit auf dem Marktplatz, bezahlte Anzeigen auf der Plattform und E-Mail-Marketing als Zusatzleistung. Aussteller- und Sponsorenverwaltung stehen auf der Preisseite nicht im Vordergrund.

FairUp in Kürze

FairUp ist eine Plattform aus Deutschland für Veranstaltungen mit Anmeldung, Ticketing und Ausstellern. Für Corporate Events ohne Aussteller sind Starter und Pro die passenden Pakete: Starter für 1.068 Euro im Jahr, Pro für 2.988 Euro im Jahr, jeweils ohne Plattformgebühr und für unbegrenzt viele Veranstaltungen und Teilnehmende. Pro enthält zusätzlich Badge- und Check-in-Software, Automatisierung für Rechnungen, Erinnerungen und Reports sowie API-Zugriff. Wer Sponsoren- oder Ausstellerflächen vergibt, braucht das Paket Expo ab 4.900 Euro im Jahr.

Programmpunkte lassen sich als eigene Unterveranstaltungen anlegen, jede mit eigener Anmeldung und eigenem Check-in. Ein eigenes Redner-Portal mit separatem Login gibt es nicht. Programmpunkte stehen als Sessions mit Agenda auf der Eventseite, und die Anwesenheit lässt sich je Session kontrollieren.

Die Unterschiede auf einen Blick

MerkmalCvent, laut AnbieterEventbrite, laut AnbieterFairUp, laut Preisseite
Preisnicht veröffentlicht, Demo-Anfragekostenlose Events gebührenfrei, sonst Gebühren meist beim KäuferStarter 1.068 Euro, Pro 2.988 Euro, Expo ab 4.900 Euro im Jahr
RednerRedner-Managementnicht im Vordergrundkein Redner-Portal, Programmpunkte als Unterveranstaltungen
Aussteller und SponsorenAussteller-Management, Messelösungnicht im Vordergrundab Expo, mit Standbuchung und Rechnungsstellung
ReichweiteMarketingfunktioneneigener Marktplatz, Anzeigeneigene Eventseite, kein Marktplatz
Check-in und BadgesCheck-in und Badgingauf der Preisseite nicht genanntab Pro, Badgedruck auf Abruf
Hotel und AnreiseZimmerkontingentenicht im Vordergrundnicht enthalten

Preismodelle und was sie für Sie bedeuten

Die drei Anbieter rechnen auf drei verschiedene Arten ab. Cvent kalkuliert nach Umfang und nennt den Preis im Angebot. Eventbrite verdient an den Tickets, die Kosten tragen standardmäßig die Käufer. FairUp berechnet eine Jahreslizenz ohne Plattformgebühr, auf die eigenen Verkäufe fällt nur die Gebühr des Zahlungsdienstleisters Stripe an, in der Regel 2,9 Prozent plus 0,25 Euro je Zahlung.

Drei Arten, eine Eventplattform abzurechnenCvent kalkuliert nach Umfang und nennt den Preis im Angebot nach einer Demo-Anfrage. Eventbrite berechnet Gebühren je Ticket, standardmäßig beim Käufer, kostenlose Veranstaltungen sind gebührenfrei. FairUp berechnet eine Jahreslizenz ohne Plattformgebühr, dazu bei Online-Zahlung die Gebühr von Stripe, in der Regel 2,9 Prozent plus 0,25 Euro je Zahlung.Wie wird abgerechnet?Cventnach Umfang,Preis im AngebotDemo-AnfrageEventbriteGebühr je Ticket,meist beim Käuferkostenlose EventsgebührenfreiFairUpJahreslizenz,ohne Plattformgebührdazu Stripe2,9 % plus 0,25 €
Nach den deutschen Websites der Anbieter und der FairUp-Preisseite, Stand September 2026, wie im Beitrag beschrieben.

Was günstiger ist, hängt fast vollständig von Ihrer Veranstaltung ab. Bei kostenlosen Veranstaltungen ist Eventbrite für den Veranstalter gebührenfrei, und FairUp bietet mit dem Paket Free ebenfalls einen kostenlosen Einstieg bis 150 Teilnehmende je Veranstaltung. Bei vielen verkauften Tickets verschiebt sich die Rechnung zugunsten einer festen Lizenz. Wie sich der Umschlagpunkt gegenüber Eventbrite berechnen lässt, zeigt der Beitrag FairUp gegen Eventbrite, die Logik von Pauschal- und Gebührenmodellen der Beitrag zu Kosten von Eventsoftware.

Programm, Redner und Sessions

Bei Fachkonferenzen mit vielen Referierenden ist die Rednerverwaltung ein eigener Arbeitsbereich: Einreichungen, Biografien, Folien, Reiseplanung, Freigaben. Cvent bietet dafür ein eigenes Redner-Management. FairUp hat kein eigenes Redner-Portal; Programmpunkte werden als Unterveranstaltungen angelegt, und die Abstimmung mit den Referierenden läuft außerhalb der Plattform.

Für einen Kundentag mit fünf Vorträgen ist das keine Einschränkung. Für einen Kongress mit fünfzig Referierenden und einem Call for Papers ist es eine echte Grenze, und dort ist eine Plattform mit Rednerverwaltung die bessere Wahl. Welche Anforderungen Marketing-Teams an Konferenzsoftware stellen, beschreibt der Beitrag zur Konferenz-Software für Marketing-Teams.

Sponsoren und Aussteller

Viele Fachkonferenzen finanzieren sich zu einem großen Teil über Sponsoren und Ausstellungsflächen. Hier trennen sich die Wege deutlich. Eventbrite ist auf Tickets ausgerichtet; Sponsorenpakete, Standvergabe und Ausstellerrechnungen stehen dort nicht im Vordergrund. Cvent bietet Aussteller-Management und eine eigene Messelösung.

FairUp bildet Sponsoren und Aussteller ab dem Paket Expo ab: Pakete mit Leistungen, Standbuchung über einen Hallenplan, ein Portal zur Selbstpflege und Rechnungen aus der Buchung. Wie sich Sponsoring sauber gestalten und abrechnen lässt, beschreibt der Eintrag dazu.

Reichweite und Vermarktung

Ein Punkt, bei dem Eventbrite einen klaren Vorteil hat, ist der Marktplatz. Offene Veranstaltungen, die neue Besucher finden sollen, profitieren davon, dass Menschen dort aktiv nach Veranstaltungen suchen. Für geschlossene Corporate Events wie Kundentage oder Partnerveranstaltungen spielt das kaum eine Rolle, weil die Einladung gezielt an bekannte Kontakte geht.

FairUp stellt eine eigene Eventseite mit vollständigem eigenem Branding bereit, aber keinen Marktplatz. Wer vor allem neue Besucher über eine Plattform gewinnen will, sollte das in die Abwägung einbeziehen. Wer vor allem bekannte Kontakte einlädt, braucht den Marktplatz nicht.

Einlass und Namensschilder vor Ort

Bei Corporate Events entscheidet der Einlass über den ersten Eindruck. Eine Schlange am Empfang, weil Namensschilder alphabetisch sortiert auf einem Tisch liegen, sieht jeder Gast. Cvent nennt Check-in und Badging als eigenen Bereich. FairUp enthält ab dem Paket Pro Badge- und Check-in-Software: Der QR-Code auf dem Ticket wird gescannt, und das Namensschild wird erst in diesem Moment gedruckt. Namensschilder für Gäste, die nicht erscheinen, entstehen so gar nicht erst.

Planen Sie für den Einlass genug Stationen für die Spitzenzeit, nicht für den Durchschnitt, und einen Rückfallweg, falls das Netz ausfällt. Den Aufbau beschreibt der Beitrag zum Event-Check-in per QR-Code, die Technik des Drucks auf Abruf der Beitrag zu Namensschildern, die live gedruckt werden.

Einführung und Aufwand

Der Aufwand bis zur ersten Veranstaltung unterscheidet sich zwischen den Plattformen deutlich, und er hängt stark vom Umfang ab. Eine Plattform, die ganze Veranstaltungsprogramme mit Hotelkontingenten, Rednerverwaltung und mehreren Marken abbildet, braucht eine andere Einführung als eine, auf der ein Team eine Anmeldeseite mit Tickets anlegt. FairUp nennt für die Einarbeitung eines Teams zwei bis vier Stunden. Cvent und Eventbrite veröffentlichen dazu auf den geprüften Seiten keine Zahl.

Fragen Sie jeden Anbieter, wer die Einrichtung übernimmt, was im Preis enthalten ist und was als Dienstleistung zusätzlich berechnet wird. Und legen Sie die erste Veranstaltung auf der neuen Plattform so, dass zwischen Einrichtung und Einladung Zeit für einen Probelauf bleibt.

Datenschutz

Bei allen drei Anbietern gilt dieselbe Prüfung: Wer ist Vertragspartner, wo werden Daten verarbeitet, welche Unterauftragsverarbeiter sind beteiligt, und gibt es Übermittlungen in Drittländer? Eventbrite ist nach seiner Datenschutzrichtlinie eine Gesellschaft nach dem Recht des US-Bundesstaates Delaware mit Sitz in San Francisco und für Nutzer im EWR selbst verantwortliche Stelle; die Vertretung in der EU sitzt in Irland. Cvent hat eine deutsche Gesellschaft, gehört aber zu einer internationalen Unternehmensgruppe. In beiden Fällen lohnt der Blick in Auftragsverarbeitungsvertrag und Liste der Unterauftragsverarbeiter, einschließlich der Transfermechanismen nach Kapitel V DSGVO.

FairUp hostet bei AWS in der Region Frankfurt und stellt Auftragsverarbeitungsvertrag, technische und organisatorische Maßnahmen und die Liste der Unterauftragsverarbeiter auf Anfrage bereit. Ein Prüfraster für die Anbieterauswahl liefern die zwölf Prüfkriterien.

Welche Plattform zu welchem Event passt

Ihr EventNaheliegendWarum
offene Veranstaltung, neue Besucher gewinnenEventbriteMarktplatz und Anzeigen
Kundentag oder Partnerveranstaltung mit Check-inFairUp Profeste Lizenz, Badges, eigene Eventseite
Fachkonferenz mit Sponsoren und AusstellernFairUp ExpoStandbuchung und Rechnung in einem Ablauf
Kongress mit vielen Referierenden und HotelkontingentenCventRedner-Management, Zimmerkontingente
Veranstaltungsprogramm eines Konzerns weltweitCventUmfang, internationale Organisation

Die Tabelle ist ein Ausgangspunkt. Holen Sie für Ihren konkreten Fall Angebote ein und lassen Sie sich die Plattform an Ihrem eigenen Event zeigen.

Fragen, die Sie allen Anbietern stellen sollten

Was kostet die Plattform für meine Veranstaltungen im Jahr, einschließlich Zusatzmodulen, Zahlungsgebühren und Einrichtung? Wer trägt die Ticketgebühren, und wie sieht der Preis für meine Teilnehmenden aus? Welche Unterauftragsverarbeiter sind beteiligt, und wo liegen die Daten? Welche Exporte gibt es, und wie kommen Teilnehmer- und Kontaktdaten in unser CRM? Wie lange dauert die Einrichtung bis zum ersten Event?

Bei FairUp lautet die ehrliche Antwort auf die CRM-Frage: Eine fertige Direktanbindung gehört nicht zum Standard, die Übergabe läuft über Exporte in Excel, CSV oder PDF, eine Direktanbindung ist auf Anfrage möglich. Wie die Messung des Eventbeitrags zur Pipeline trotzdem gelingt, beschreibt der Beitrag zu Corporate Events als Demand-Generation-Kanal.

Auch für Workshops, Konferenzen und Business Events

Corporate Events sind selten ein einziges Format, deshalb hier der Überblick nach Veranstaltungsart. FairUp ist nicht nur für Messen gebaut. Für Workshops und Seminare lässt sich die Teilnehmerzahl begrenzen, eine Warteliste führen und jede Anmeldung von einer Freigabe abhängig machen. Bei Konferenzen stehen die Programmpunkte als Sessions mit Agenda auf der Eventseite, und die Anwesenheit lässt sich je Session kontrollieren. Für Business Events und Kundenveranstaltungen gibt es ein eigenes Einladungsmanagement, Begleitpersonen mit getrenntem Check-in, Erinnerungen 24 Stunden und eine Stunde vor Beginn sowie eine automatische Umfrage nach dem Event. Namensschilder entstehen bei allen Formaten erst beim Check-in.

Wie das an einer Firmenveranstaltung oder Konferenz aussieht, zeigt die Seite FairUp für Business Events.

Häufige Fragen

Veröffentlicht Cvent Preise?

Auf der deutschen Website nicht. Der Weg führt über eine Demo-Anfrage, der Preis ergibt sich aus dem Umfang.

Wer zahlt bei Eventbrite die Gebühren?

Laut deutscher Preisseite standardmäßig die Ticketkäufer, der Veranstalter kann sie aber übernehmen. Für kostenlose Veranstaltungen fallen keine Gebühren an.

Hat FairUp ein Redner-Portal?

Nein. Programmpunkte werden als eigene Unterveranstaltungen mit eigener Anmeldung und eigenem Check-in angelegt. Für Kongresse mit vielen Referierenden und Call for Papers ist eine Plattform mit Rednerverwaltung die bessere Wahl.

Welche Plattform eignet sich für einen Kundentag?

Für einen geschlossenen Kundentag mit Check-in und Namensschildern ist FairUp Pro mit fester Jahreslizenz ein naheliegender Kandidat. Einen Marktplatz braucht ein Kundentag nicht, weil die Einladung an bekannte Kontakte geht.

Kann ich Sponsoren über Eventbrite abrechnen?

Sponsorenpakete und Ausstellerrechnungen stehen bei Eventbrite nicht im Vordergrund. Wer Flächen und Pakete vergibt, braucht eine Plattform mit Ausstellermanagement, bei FairUp ab dem Paket Expo.

Wie sich die übrigen Anbieter einordnen, zeigt der Vergleich von Eventsoftware nach Einsatzfall.

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Ob Konferenz, Firmenevent, Workshop oder Messe: In 25 Minuten zeigen wir Anmeldung, Ticketing und Check-in an Ihrem eigenen Format, und wo Sie Aussteller haben, auch Standvergabe und Abrechnung.

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