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Eventmanagement
7 min
08.05.2026

FairUp vs. Swapcard für Fachmessen: Welche Plattform passt zu Ihrem Messeformat?

Swapcard ist eine der führenden Plattformen für Business-Events und Fachmessen. Aber ist sie die richtige Wahl für Veranstalter in DACH? Ein ehrlicher Vergleich zwischen Swapcard und FairUp für mittelgroße Fachmessen.

Blick von oben in eine Messehalle mit Ausstellerständen

Was ist Swapcard?

Swapcard ist eine französische Event-Technologie-Plattform, spezialisiert auf Business-Events, Messen und Konferenzen. Die Plattform ist bekannt für ihre KI-basierte Matchmaking-Funktion und ihren digitalen Ausstellerkatalog. Swapcard wird weltweit von großen Messegesellschaften eingesetzt.

Swapcard: Stärken und Schwächen

Stärken

  • KI-Matchmaking zwischen Besuchern und Ausstellern
  • Starke App für Besucher mit persönlichem Programmplaner
  • Bewährte Technologie bei internationalen Großmessen
  • Integriertes Meeting-Booking-System

Schwächen

  • Preise werden nicht veröffentlicht, sondern projektbezogen kalkuliert. Ein Vergleich ist damit erst nach einem Vertriebsgespräch möglich
  • DSGVO-Compliance erfordert zusätzliche Konfiguration
  • Primär auf internationale Großmessen ausgerichtet
  • Deutschsprachiger Support eingeschränkt

FairUp für Fachmessen: Stärken und Schwächen

Stärken

  • DSGVO-nativ: Alle Daten auf deutschen Servern
  • Hallenplan im System, mit Standauswahl durch die Aussteller bei der Paketbuchung, wenn der Veranstalter sie freigibt
  • Veröffentlichte Preise statt Kalkulation auf Anfrage
  • Integriertes Aussteller-Management inklusive Rechnungsstellung
  • Deutschsprachiger Support und DACH-fokussiertes Produktteam

Schwächen

  • Kein eigenes Speaker-Portal mit separatem Login
  • Keine fertige CRM-Direktanbindung, die Übergabe läuft über Exporte als Excel, CSV oder PDF
  • Weniger geeignet für internationale Großmessen mit vierstelligen Ausstellerzahlen

Beide Systeme im Feld der übrigen Anbieter zeigt der Vergleich der Eventsoftware 2026.

Wer sollte welche Plattform wählen?

Swapcard empfiehlt sich für: internationale Großmessen mit mehreren hundert Ausstellern, eigenem Projektteam und entsprechendem Budget.

FairUp empfiehlt sich für: regionale und nationale Fachmessen mit bis zu 100 Ausstellern in den Paketen Expo und Career, darüber über Enterprise, mit DSGVO-Priorität und DACH-Marktfokus.

Wie der Ablauf einer Fachmesse unabhängig vom System aussieht, beschreibt Fachmessen planen.

Kosten im Vergleich

Der Vergleich ist einseitig, weil nur eine Seite ihre Preise nennt.

  • Swapcard: keine veröffentlichten Preise, Kalkulation je Projekt
  • FairUp: Expo ab 4.900 Euro im Jahr, Career ab 7.900 Euro, Enterprise ab 30.000 Euro, jeweils für unbegrenzt viele Veranstaltungen, dazu 0,9 Prozent Plattformgebühr auf selbst verkaufte Tickets und Standpakete

Die aktuellen Angaben stehen auf der Preisseite. Stand August 2026.

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