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Lange Nacht der Wissenschaften

Lange Nacht der Wissenschaften

Jan-Philipp Koch
·
October 18, 2026
October 18, 2026

Die Lange Nacht der Wissenschaften ist ein Veranstaltungsformat, bei dem Hochschulen und Forschungseinrichtungen einer Stadt oder Region an einem Abend gleichzeitig ihre Türen öffnen, mit Experimenten, Vorträgen, Führungen und Mitmachangeboten. Die Berliner Ausgabe zählte nach Angaben des Veranstalters 2025 mehr als 36.000 und 2026 rund 30.000 Besucherinnen und Besucher.

Zwei Forschende im Laborkittel im Gespräch in einem modernen Labor

Was das Format ausmacht

Eine Lange Nacht der Wissenschaften bündelt das Programm vieler Einrichtungen auf einen Abend. Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstitute, Museen und forschende Unternehmen öffnen gleichzeitig, und Besucherinnen und Besucher ziehen mit einem Ticket von Ort zu Ort. Der Reiz liegt im Blick hinter Türen, die sonst geschlossen sind: Labore, Werkstätten, Großgeräte.

Ein Beispiel in Zahlen

Die Berliner Lange Nacht der Wissenschaften feierte 2025 ihr 25. Jubiläum. Laut Rückblick des Veranstalters kamen am 28. Juni 2025 mehr als 36.000 Besucherinnen und Besucher, deutlich mehr als in den Vorjahren. Mehr als 50 Einrichtungen beteiligten sich mit mehr als 1.500 Programmpunkten, von Experimenten über Wissenschaftsshows und Vorträge bis zu Laborführungen.

Die 26. Ausgabe am 6. Juni 2026 zog laut Rückblick 2026 rund 30.000 Besucherinnen und Besucher in Hörsäle, Labore und Forschungseinrichtungen, mit mehr als 1.000 Programmpunkten in ganz Berlin.

Das Partnerangebot des Vereins nennt für das Format im Durchschnitt mehr als 30.000 Gäste im Jahr, mehr als 60 teilnehmende Einrichtungen und mehr als 1.000 Veranstaltungen, die Nacht läuft dort von 17 bis 24 Uhr. Finanziert wird sie unter anderem über Sponsoring- und Kooperationspakete, die der Verein in Stufen von 8.500 bis 25.000 Euro anbietet.

Organisation

Unsere Einordnung aus der Praxis: Die Herausforderung ist nicht die einzelne Führung, sondern die Abstimmung vieler Häuser. Ein gemeinsames Programm muss früh stehen, damit es gedruckt, online gesucht und gefiltert werden kann. Beliebte Programmpunkte wie Laborführungen haben begrenzte Plätze und brauchen eine eigene Anmeldung oder Zeitfenster, sonst bilden sich Schlangen. Zwischen den Standorten müssen Wege und oft Shuttles geplant werden, und an großen Standorten gehört Crowd-Management zum Konzept.

Für Sponsoren stellen sich dieselben Fragen wie bei anderen Veranstaltungen: welche Sichtbarkeit, auf welchen Kanälen und mit welcher Gegenleistung, siehe Sponsoringpakete.

Für einzelne Hochschulen

Unsere Einordnung: Auch eine einzelne Hochschule kann das Format im kleinen Maßstab nutzen, als Abend der offenen Labore auf dem eigenen Campus. Es ergänzt den Hochschulinformationstag, der sich an Studieninteressierte richtet, um ein breiteres Publikum aus Familien, Ehemaligen und Nachbarschaft.

Wirkung messen

Unsere Einordnung: Besucherzahlen sind bei einem offenen Abend mit vielen Standorten schwer zu erfassen. Verlässlicher wird es, wenn jedes Ticket oder Armband einmal gescannt wird, am besten beim ersten Standort, und wenn begrenzte Führungen eigene Anmeldungen haben. Daraus ergibt sich nicht nur eine Gesamtzahl, sondern auch, welche Angebote voll waren und welche leer blieben. Eine kurze Nachbefragung zeigt zusätzlich, wer zum ersten Mal da war, und hilft bei Sponsoren und Förderern, die nach Reichweite fragen.

Häufige Fehler

Ein Programm, das sich nur als PDF durchsuchen lässt, Führungen ohne Platzbegrenzung und fehlende Wegweisung zwischen Gebäuden sind die typischen Schwachstellen.

In der Praxis mit FairUp
In FairUp führen Sie das Programm als öffentlichen Veranstaltungskalender mit eigenen und externen Terminen, den Partner ergänzen können. Für Führungen mit begrenzten Plätzen legen Sie eigene Termine mit Teilnehmerbegrenzung und Warteliste an und checken per QR-Code ein. Das Event selbst ist in sechs Klicks plus Namen angelegt.

Häufige Fragen

Was ist eine Lange Nacht der Wissenschaften?

Ein Abend, an dem Hochschulen und Forschungseinrichtungen einer Stadt gleichzeitig öffnen und mit Experimenten, Vorträgen und Führungen Einblick in ihre Arbeit geben.

Wie viele Menschen besuchen die Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin?

Laut Veranstalter kamen am 28. Juni 2025 mehr als 36.000 Besucherinnen und Besucher, am 6. Juni 2026 rund 30.000. 2025 boten mehr als 50 Einrichtungen über 1.500 Programmpunkte, 2026 waren es mehr als 1.000.

Wann findet die Lange Nacht der Wissenschaften in Berlin statt?

Einmal im Jahr, 2025 am 28. Juni und 2026 am 6. Juni, jeweils an einem Samstag. Laut Partnerangebot läuft sie von 17 bis 24 Uhr mit rund 60 Einrichtungen.

Sie können das direkt ausprobieren

Der kostenlose Plan von FairUp deckt bis zu fünf gleichzeitige Veranstaltungen mit je 150 Teilnehmenden ab: Eventseite, Anmeldung, Teilnehmerverwaltung und Check-in per QR-Code. Vollständig mit Ihrem eigenen Branding, auf Servern in Deutschland, ohne Kreditkarte.

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Dauerhaft kostenlos. Ticketverkauf, Standvergabe und Ausstellerabrechnung gehören in die kostenpflichtigen Pakete.