Business Events
Konferenzen, Networking Events und weitere Veranstaltungsformate flexibel organisieren.
Karriereevents und Hochschulen
Karrieremessen und Firmenkontaktmessen zentral planen und durchführen.
Messen und Ausstellungen
Komplexe Veranstaltungen mit Ausstellern, Partnern und Teilnehmenden steuern.
Veranstaltungskalender
Termine von Haus, Netzwerken und Partnern in einem Kalender bündeln.
anny macht Räume, Arbeitsplätze und Events buchbar, FairUp ist für Veranstaltungen mit Teilnehmenden, Ausstellern und Partnern gebaut. Der Vergleich zeigt, wo die Unterschiede bei Kalender, Event Operations, Ausstellerbereichen und Gebühren liegen und wann welches System passt.

anny ist ein Buchungssystem aus Köln, 2020 in Aachen gegründet, mit dem nach eigener Angabe mehr als 1.500 Unternehmen ihre Ressourcen buchbar machen. FairUp ist eine Eventplattform, die Anmeldung, Ticketing, Check-in, Aussteller, Karriereformate und Veranstaltungskalender in einem System verbindet. Beide Werkzeuge tauchen auf, wenn Hochschulen, Kammern, Wirtschaftsförderungen oder Unternehmen eine Software für ihre Veranstaltungen suchen, und beide können Tickets verkaufen und Gäste einchecken.
Der Unterschied liegt in der Frage, von der sie ausgehen. anny fragt: Was soll buchbar sein? FairUp fragt: Wer ist an dieser Veranstaltung beteiligt, und was braucht jeder davon? Dieser Vergleich zeigt, was daraus für Kalender, Event Operations und die Bereiche für Aussteller und Partner folgt. Alle Angaben zu anny stammen von den Seiten des Anbieters, geprüft am 6. Oktober 2026 und jeweils verlinkt.
Bei anny ist alles eine Ressource. Ein Meetingraum, ein Schreibtisch, ein Fahrzeug, ein Kurs oder eine Veranstaltung werden auf dieselbe Weise angelegt: mit Verfügbarkeit, Preis, Regeln und Buchungsseite. Die Lösungsübersicht von anny reicht entsprechend von Desk Sharing und Fuhrpark über Badeseen und Golfplätze bis zu Konzerten und Messeflächen. Diese Breite ist die Stärke des Systems: Eine Organisation kann sehr unterschiedliche Dinge mit einem Werkzeug buchbar machen.
Eine Veranstaltung ist aber mehr als eine buchbare Einheit. Eine Karrieremesse hat Studierende, die sich anmelden und Termine buchen, Unternehmen, die Pakete und Stände buchen, Stellen veröffentlichen und Kontakte sammeln, einen Career Service, der freigibt, abrechnet und auswertet, und oft Partner, die eigene Termine beisteuern. FairUp bildet diese Rollen als eigene Bereiche ab. Jede Gruppe sieht, was sie braucht, und alles landet in derselben Veranstaltung.
Unsere Einordnung: Für Organisationen, deren Kerngeschäft das Vermieten oder Teilen von Ressourcen ist, ist ein Buchungssystem die richtige Grundlage. Für Organisationen, deren Kerngeschäft Veranstaltungen mit mehreren Beteiligten sind, spart eine Eventplattform genau die Arbeit, die zwischen den Beteiligten entsteht.
| Kriterium | FairUp | anny |
|---|---|---|
| Ausrichtung | Eventplattform für Veranstaltungen mit Teilnehmenden, Ausstellern und Partnern | Buchungssystem für Ressourcen aller Art, Events als ein Anwendungsfall |
| Öffentlicher Veranstaltungskalender | Eigene Adresse, einbettbar, per iCal abonnierbar, externe Termine aufnehmbar, Dritte können Termine einreichen, im kostenlosen Plan | Buchungsseite und Kalender-Synchronisation der Buchungen, ein öffentlicher Kalender mit externen Terminen wird nicht genannt |
| Aussteller | Paketbuchung, Standwahl im Hallenplan, mehrere Verantwortliche und Partner je Stand, Ausstellerkatalog, Rechnungen | Live-Hallenplan, Standbuchung im Self-Service, Verträge und Rechnungen |
| Kontakte auf der Messe | Lead-Scan über den QR-Code des Tickets in beide Richtungen, Chat zwischen Ausstellern und Teilnehmenden | Nicht genannt |
| Karriereformate | Job Board, Talentpool, Matchmaking, Bewerbungsmappencheck mit buchbaren Terminen | Nicht genannt |
| Programm | Sessions, Agenda auf der Eventseite, Anwesenheit je Session | Session-Reservierung je Raum und Workshop |
| Einlass | QR-Check-in, Namensschilder auf Abruf beim Scan | QR-Check-in, Badgedruck beim Check-in, Check-in-Terminal als Zusatz |
| Nach der Veranstaltung | Automatische Umfrage, Auswertung, Exporte als Excel, CSV und PDF | Dashboard und automatische Exporte |
| Räume, Arbeitsplätze, Equipment dauerhaft buchbar | Nicht der Schwerpunkt, Raumplanung gibt es für Veranstaltungen | Kernfunktion, mit Outlook, Teams und Smart Locks |
| Gebühr bei Online-Zahlung | 0,9 bis 1,5 % Plattformgebühr plus Stripe, laut Preisseite 2,9 % plus 0,25 Euro | 5 % plus 0,40 Euro je Buchung |
Quellen: die Preis- und Funktionsübersicht von anny, die Seiten zu Messeflächen, Event-Ticketing und Check-in sowie die Preisseite von FairUp. „Nicht genannt“ heißt: Auf diesen Seiten findet sich keine Angabe dazu.
Ein Buchungssystem kennt Kalender vor allem als Werkzeug für die Verwaltung: Wer hat welchen Raum wann gebucht, und erscheint die Buchung im Outlook-Kalender? anny bietet dafür einen Planer und die Synchronisation mit Outlook, Google und anderen Kalendern. Das ist für Raumbuchungen genau richtig.
Ein Veranstaltungskalender beantwortet eine andere Frage, nämlich was bei einer Organisation überhaupt stattfindet. Der Kalender von FairUp hat eine eigene Adresse, lässt sich auf der eigenen Website einbetten und per iCal abonnieren. Er zeigt nicht nur die eigenen Veranstaltungen, sondern nimmt auch externe Termine auf, und Partner können Termine einreichen. Für eine Wirtschaftsförderung, die eigene Formate, die Termine ihrer Netzwerke und die Veranstaltungen von Kammern und Partnern an einem Ort zeigen will, ist das der Kern der Aufgabe. Der Kalender ist schon im kostenlosen Plan enthalten.
Unsere Einordnung: Wer nur die eigenen buchbaren Angebote zeigen will, kommt mit einer Buchungsseite aus. Wer ein Programm für eine Region, eine Hochschule oder ein Netzwerk zeigen will, braucht einen Kalender, der auch fremde Termine kennt. Wie man ihn aufbaut, beschreibt der Leitfaden zum regionalen Veranstaltungskalender, den Begriff erklärt der Lexikoneintrag Veranstaltungskalender.
Beide Systeme verkaufen Tickets, führen Wartelisten und checken Gäste per QR-Code ein. anny bietet dazu dynamische Preise, Stornoregeln und laut Check-in-Seite auch Badgedruck beim Einlass. Der Unterschied zeigt sich in dem, was um diese Schritte herum passiert.
In FairUp hat jede Ticketart eine eigene Verkaufsfrist, sodass Frühbucherpreise ohne Handarbeit auslaufen. Anmeldungen lassen sich je Veranstaltung an eine Freigabe koppeln, Einladungen laufen über ein eigenes Einladungsmanagement, und Begleitpersonen werden dem einladenden Gast zugeordnet und getrennt eingecheckt. Programmpunkte erscheinen als Sessions in der Agenda der Eventseite, mit Anwesenheit je Session. Am Ende geht automatisch eine Umfrage an die Teilnehmenden, und die Daten stehen als Excel, CSV oder PDF bereit. Mit der Event Intelligence von FairUp legen Sie eine ganze Veranstaltung per KI an.
Hier ist der Vergleich am interessantesten, weil anny auf seiner Seite zu Messeflächen ausdrücklich einen Live-Hallenplan, Standbuchung im Self-Service, Zusatzleistungen wie Strom und WLAN sowie Verträge und Rechnungen nennt. Für die reine Vermietung von Standfläche ist das ein ernsthaftes Angebot, und das sollte in einem fairen Vergleich so stehen.
Eine Messe oder Karrieremesse endet aber nicht mit der vermieteten Fläche. Aussteller wollen auf der Veranstaltung Kontakte gewinnen. In FairUp ist der QR-Code auf dem Ticket zugleich der Code, den Aussteller scannen, und das gilt in beide Richtungen: Aussteller scannen Besucher, Besucher scannen Aussteller, ganz ohne eigenes Lesegerät. Aussteller und Teilnehmende können sich Nachrichten schreiben, Aussteller erreichen den Veranstalter über denselben Chat, und zu einem Stand lassen sich mehrere Verantwortliche und Partner anlegen. Bei Karriereformaten kommen ein Job Board, auf dem Unternehmen ihre Stellen selbst pflegen, ein Talentpool, Matchmaking und buchbare Termine für den Bewerbungsmappencheck dazu. Auf den Produkt- und Preisseiten von anny finden wir zu Lead-Scan, Chat zwischen Ausstellern und Besuchern, Job Board, Talentpool und Matchmaking keine Angaben.
Die beiden Preismodelle folgen der jeweiligen Denkweise. anny rechnet laut Preisseite je buchbarer Ressource ab, und auch eine Veranstaltung zählt als Ressource: bis zu fünf Ressourcen kostenlos, danach 5, 10 oder 15 Euro je Ressource und Monat, ab 50 Ressourcen nach Angebot. Funktionen wie Warteliste und 3D-Raumplaner beginnen im Tarif Professional, API und Webhooks im Tarif Business, Single Sign-on im Enterprise-Tarif. FairUp rechnet in Jahrespaketen ab: kostenlos für bis zu fünf gleichzeitige Veranstaltungen mit je 150 Teilnehmenden, darüber Starter, Pro und die Messepakete Expo und Career mit unbegrenzt vielen Veranstaltungen.
Direkt vergleichbar sind die Gebühren für Online-Zahlungen. anny nennt 5 Prozent des Betrags plus 40 Cent je Buchung. Bei FairUp fallen 1,5 Prozent im Starter oder 0,9 Prozent in Pro, Expo und Career an, dazu die Gebühr von Stripe, die die FairUp-Preisseite mit 2,9 Prozent plus 25 Cent ansetzt.
Bei 1.000 Tickets zu 25 Euro sind das 1.650 Euro bei anny gegen 1.350 oder 1.200 Euro bei FairUp. Unsere Einordnung: Für eine einzelne kleine Veranstaltung mit wenigen Tickets kann anny wegen der niedrigen Grundgebühr je Ressource insgesamt günstiger sein. Je mehr Tickets verkauft werden und je mehr Aussteller abgerechnet werden, desto stärker wirkt die niedrigere Gebühr je Zahlung. Was eine Eventsoftware insgesamt kostet, rechnet der Beitrag zu Pro-Kopf-Gebühren und Pauschalen durch.
Ein ehrlicher Vergleich nennt auch die Fälle, in denen der andere Anbieter passt. Wer Räume, Lernplätze, Arbeitsplätze, Parkplätze oder Equipment dauerhaft buchbar machen will, findet in anny ein ausgereiftes Werkzeug mit Outlook- und Teams-Integration, Smart Locks, 3D-Plänen und einem KI-Telefonassistenten. Auch für Kurse, Mitgliedschaften und Termine mit festen Kapazitäten ist ein Buchungssystem die passende Grundlage.
Viele Organisationen brauchen beides. Eine Hochschulbibliothek bucht Lernplätze, der Career Service derselben Hochschule veranstaltet die Karrieremesse. Eine Kammer vermietet Seminarräume und veranstaltet zugleich Ausbildungsmessen und Unternehmerfrühstücke. In solchen Fällen ist die Frage nicht anny oder FairUp, sondern welches Werkzeug für welche Aufgabe gebaut ist.
FairUp lohnt sich überall dort, wo eine Veranstaltung mehrere Beteiligte zusammenbringt und der Erfolg davon abhängt, dass sie sich begegnen: Karrieremessen mit Unternehmen und Studierenden, Fachmessen und Ausstellungen mit Ausstellern und Besuchern, Business Events mit Einladungen, Freigaben und Begleitpersonen, und Programme, die als öffentlicher Kalender sichtbar sein sollen. Die Daten liegen auf Servern in Frankfurt, Auftragsverarbeitungsvertrag, technische und organisatorische Maßnahmen und die Liste der Unterauftragsverarbeiter liegen vor. Wie das an Ihrem Format aussieht, zeigen wir in einer Demo von 25 Minuten. Die Einsatzbereiche im Einzelnen beschreiben die Seiten zu Karriereevents und Hochschulen, Messen, Business Events und zum Veranstaltungskalender.
anny ist ein Buchungssystem für Ressourcen aller Art, Veranstaltungen sind dort ein Anwendungsfall. FairUp ist eine Eventplattform, die Teilnehmende, Aussteller, Partner und Veranstalter in einem System verbindet, mit Veranstaltungskalender, Karriere- und Messefunktionen.
Ja, vor allem für Karrieremessen, Fachmessen, Business Events und öffentliche Veranstaltungskalender. Für die dauerhafte Buchung von Räumen, Arbeitsplätzen oder Equipment ist anny gebaut, FairUp nicht.
Nach den Preisseiten beider Anbieter FairUp. Für ein Ticket zu 25 Euro fallen bei anny 1,65 Euro an, bei FairUp 1,35 Euro im Starter und 1,20 Euro in Pro, Expo und Career. Die Grundgebühren sind unterschiedlich aufgebaut und kommen jeweils dazu.
Auf den Produkt- und Preisseiten von anny ist das nicht beschrieben. Der Kalender von FairUp nimmt eigene und externe Termine auf, lässt sich einbetten, per iCal abonnieren und ist schon im kostenlosen Plan enthalten.
anny nennt Standbuchung, Ticketing und Check-in. Job Board, Talentpool, Matchmaking und Lead-Scan durch Aussteller werden auf den Produkt- und Preisseiten nicht genannt. FairUp bringt diese Funktionen für Karrieremessen mit.
Alle Angaben zu anny beruhen auf den verlinkten Seiten des Anbieters, Stand 6. Oktober 2026. Funktionen und Preise können sich ändern. Wenn Ihnen eine Angabe veraltet erscheint, schreiben Sie uns, wir korrigieren sie.
Der kostenlose Plan von FairUp deckt bis zu fünf gleichzeitige Veranstaltungen mit je 150 Teilnehmenden ab: Eventseite, Anmeldung, Teilnehmerverwaltung und Check-in per QR-Code. Vollständig mit Ihrem eigenen Branding, auf Servern in Deutschland, ohne Kreditkarte.
Kostenlos startenDauerhaft kostenlos. Lieber erst sehen, wie es an Ihrem Format aussieht? Eine Demo dauert 25 Minuten.