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Eventmanagement
7 min
September 15, 2025

Berufsorientierungstag digital planen: Von der Anmeldung bis zur Nachbereitung

Der Berufsorientierungstag (BO-Tag) ist für viele Schülerinnen und Schüler der erste Kontakt mit der Arbeitswelt. Ob als Präsenz-, Hybrid- oder reines Online-Format – mit der richtigen Plattform lässt sich ein BO-Tag effizient planen, DSGVO-konform durchführen und sinnvoll nachbereiten.

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Was ist ein Berufsorientierungstag?

Ein Berufsorientierungstag (BO-Tag) ist eine schulische oder überschulische Veranstaltung, bei der Schülerinnen und Schüler der Klassen 8–12 Berufsfelder, Ausbildungsberufe und Unternehmen kennenlernen. Formate reichen von Mitmach-Stationen und Firmenpresentationen bis hin zu Einzelgesprächen mit Ausbildern und HR-Verantwortlichen.

Traditionell finden BO-Tage als Präsenzveranstaltungen in Schulen oder Gemeindehallen statt. Zunehmend setzen Schulen und Bildungsträger auf digitale oder hybride Formate, um Reichweite zu erhöhen und den Organisationsaufwand zu reduzieren.

BO-Tag digital: Vorteile gegenüber dem klassischen Format

  • Mehr Unternehmen erreichbar: Betriebe aus der gesamten Region können teilnehmen, ohne Anfahrt
  • Flexibel skalierbar: 10 oder 50 Aussteller – der digitale Aufwand bleibt ähnlich
  • Automatisierte Verwaltung: Einladungen, Anmeldeformulare und Erinnerungen laufen automatisch
  • Dokumentation: Gespräche und Kontakte werden automatisch erfasst
  • Inklusion: Schüler mit eingeschränkter Mobilität können vollständig teilnehmen

Rechtliche Anforderungen für schulische Events

Schulen und Bildungsträger stehen vor besonderen DSGVO-Anforderungen, da sie mit Daten Minderjähriger arbeiten:

  • Einwilligung der Erziehungsberechtigten: Bei Minderjährigen unter 16 Jahren erforderlich
  • Serverstandort Deutschland: Schulbehörden vieler Bundesländer erlauben keine US-Cloud-Dienste für Schülerdaten
  • AVV: Auftragsverarbeitungsvertrag mit der Plattform erforderlich
  • Datensparsamkeit: Nur notwendige Daten erheben (Name, Klasse, Interessensfelder)

Schritt-für-Schritt: BO-Tag digital planen

Phase 1: Konzept (6–8 Wochen vorher)

  • Zielgruppe festlegen: Welche Jahrgangsstufen nehmen teil?
  • Format wählen: Präsenz, hybrid oder rein digital
  • Anzahl Aussteller planen: Richtwert 10–30 Unternehmen für BO-Tage
  • Budget klären: Fördermöglichkeiten prüfen (IHK, HWK, Wirtschaftsförderung)

Phase 2: Plattform und Einladungen (4–6 Wochen vorher)

  • DSGVO-konforme Plattform mit deutschem Server auswählen
  • Unternehmen per personalisierten Link einladen
  • Unternehmen legen Profil selbst an (Ausbildungsberufe, Video, Ansprechpartner)
  • Zeitplan und Slots definieren

Phase 3: Schüler aktivieren (2–3 Wochen vorher)

  • Anmeldeformular mit Interessensfeldern (Technik, Kaufmännisch, Soziales etc.)
  • Klassenlehrer-Kommunikation über Schul-Newsletter
  • Motivation: Schüler können bevorzugte Betriebe vormerken

Phase 4: Event-Tag und Nachbereitung

  • Gesprächsslots nach KI-Matching oder freier Wahl
  • Gruppenpräsentationen möglich (mehrere Schüler, ein Unternehmen)
  • Nachbereitung: Unternehmen erhalten Kontaktlisten der interessierten Schüler (mit Einwilligung)

Häufige Fragen (FAQ)

Brauchen Schüler ein Smartphone oder Laptop?

Für webbasierte Plattformen wie FairUp reicht jedes Gerät mit Internetverbindung und Browser. Keine App-Installation nötig. Schulen können Computerräume für Schüler ohne eigenes Gerät nutzen.

Wie lässt sich ein digitaler BO-Tag für mehrere Schulen gleichzeitig durchführen?

Mit einer Multi-Event-Plattform können mehrere Schulen gemeinsam eine Veranstaltung nutzen. Unternehmen müssen ihr Profil nur einmal anlegen und können an Gesprächen mit Schülern verschiedener Schulen teilnehmen.

Dürfen Schülerdaten nach dem Event gespeichert bleiben?

Nur mit Einwilligung und nur für den angegebenen Zweck. Nach dem BO-Tag sollten Daten Minderjähriger gelöscht werden, sofern keine weiterführende Nutzung (z.B. Praktikumsvermittlung) eingewilligt wurde.

Fazit

Digitale Berufsorientierungstage sind organisatorisch einfacher, reichweitenstärker und DSGVO-konformer als viele klassische Formate – vorausgesetzt, die Plattform stimmt. Für Schulen und Bildungsträger in Deutschland ist ein Serverstandort in Deutschland keine Option, sondern Voraussetzung. Mit der richtigen Lösung lässt sich ein BO-Tag in 4 Wochen aufsetzen, der Schülerinnen und Schülern echte Orientierung bietet.

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