Der Berufsorientierungstag (BO-Tag) ist für viele Schülerinnen und Schüler der erste Kontakt mit der Arbeitswelt. Ob als Präsenz-, Hybrid- oder reines Online-Format, mit der richtigen Plattform lässt sich ein BO-Tag effizient planen, DSGVO-konform durchführen und sinnvoll nachbereiten.

Ein Berufsorientierungstag (BO-Tag) ist eine schulische oder überschulische Veranstaltung, bei der Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 12 Berufsfelder, Ausbildungsberufe und Unternehmen kennenlernen. Formate reichen von Mitmach-Stationen und Firmenpräsentationen bis hin zu Einzelgesprächen mit Ausbildern und HR-Verantwortlichen.
Traditionell finden BO-Tage als Präsenzveranstaltungen in Schulen oder Gemeindehallen statt. Zunehmend setzen Schulen und Bildungsträger auf digitale oder hybride Formate, um Reichweite zu erhöhen und den Organisationsaufwand zu reduzieren.
Für das größere Format mit mehreren Schulen und kommunaler Trägerschaft gilt derselbe Ablauf in anderer Größenordnung, beschrieben unter Ausbildungsmessen digital.
Schulen und Bildungsträger stehen vor besonderen Anforderungen, weil sie mit Daten Minderjähriger arbeiten:
Was beim Umgang mit den Daten Minderjähriger im Einzelnen gilt, steht unter Schülerdaten bei der Berufsorientierung.
Für webbasierte Plattformen wie FairUp reicht jedes Gerät mit Internetverbindung und Browser. Keine App-Installation nötig. Schulen können Computerräume für Schüler ohne eigenes Gerät nutzen.
Mit einer Multi-Event-Plattform können mehrere Schulen gemeinsam eine Veranstaltung nutzen. Unternehmen müssen ihr Profil nur einmal anlegen und können an Gesprächen mit Schülern verschiedener Schulen teilnehmen.
Eine generelle gesetzliche Pflicht dazu gibt es nicht. Deutsches oder europäisches Hosting vereinfacht Beschaffung und Risikoprüfung spürbar, und viele Schulträger machen es zur eigenen Vorgabe. Maßgeblich sind rechtlich die tatsächlichen Datenflüsse und die Voraussetzungen des Kapitels V der DSGVO. Fragen Sie die Vorgabe Ihres Trägers ab, bevor Sie auswählen.
Nur solange der Zweck es trägt und nur für den angegebenen Zweck. Nach dem BO-Tag sollten Daten Minderjähriger gelöscht werden, sofern keine weiterführende Nutzung, etwa eine Praktikumsvermittlung, auf einer dokumentierten Grundlage steht.
Digitale Berufsorientierungstage sind organisatorisch einfacher und reichweitenstärker als viele klassische Formate, vorausgesetzt, die Plattform stimmt. Wie datenschutzgerecht sie laufen, entscheidet nicht das Format, sondern die Verarbeitung: Rechtsgrundlage, Rollen, Empfänger und Löschung. Klären Sie diese Punkte und die Hostingvorgabe Ihres Trägers vor der Auswahl, dann lässt sich ein BO-Tag in vier Wochen aufsetzen, der Schülerinnen und Schülern echte Orientierung bietet. Dieser Beitrag gibt einen Überblick und ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall.
Der kostenlose Plan von FairUp deckt bis zu fünf gleichzeitige Veranstaltungen mit je 150 Teilnehmenden ab: Eventseite, Anmeldung, Teilnehmerverwaltung und Check-in per QR-Code. Vollständig mit Ihrem eigenen Branding, auf Servern in Deutschland, ohne Kreditkarte.
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