Das Aussteller-Management ist der administrative Kernprozess jeder Karrieremesse. Von der ersten Einladung bis zur bezahlten Rechnung gibt es dutzende manuelle Schritte, es sei denn, ein durchdachtes System übernimmt den Großteil davon. Dieser Leitfaden zeigt, wie modernes Aussteller-Management aussieht.

Aussteller-Management bezeichnet alle Prozesse, die mit der Gewinnung, Betreuung und Abrechnung von Ausstellern bei Messen und Events zusammenhängen. Bei einer Karrieremesse mit 30 Ausstellern entstehen typischerweise 150 bis 200 einzelne Interaktionen: Einladungen, Profilfreigaben, Rückfragen, Rechnungen, Zahlungserinnerungen, Gesprächsplan-Bestätigungen.
Ohne System sind diese Interaktionen verteilt über E-Mail, Telefon und Excel, jede mit Fehlerrisiko und Zeitaufwand. Modernes Aussteller-Management zentralisiert und automatisiert so viele dieser Schritte wie möglich.
Aussteller legen ihr Profil selbst an, was dem Veranstalter die manuelle Dateneingabe erspart. Dazu gehören Logo und Beschreibung, offene Stellen für die Job Wall, gesuchte Profile für das Matching, Ansprechpartner und die eventspezifischen Angaben zu Standbedarf und Technik. Welche Angaben in welcher Stufe abgefragt werden sollten und welche drei Prozessmodelle es dafür gibt, beschreibt der Beitrag zur Ausstelleranmeldung online.
Wer steht wo? Bei Präsenzmessen müssen Standplätze vergeben, visualisiert und kommuniziert werden. Bei digitalen Events werden Zeitslots und Gesprächspläne vergeben. Modernes Aussteller-Management erlaubt:
Das zeitaufwändigste Element bei manuellen Prozessen. Mit FairUp läuft es vollständig automatisch:
Die folgende Aufstellung ist ein Modell mit angenommenen Werten, keine Messung. Sie zeigt, wie sich der Aufwand verteilt. Angenommen seien 30 Aussteller und durchgehend manuelle Abläufe:
Der größte Einzelposten sind Einladung und Onboarding, und das ist auch die Stelle, an der eine Umstellung zuerst wirkt: Sobald Aussteller ihre Daten selbst eintragen, verschwindet die Übertragungsarbeit, und aus Erfassen wird Prüfen.
Mit manuellen Prozessen liegt die Grenze erfahrungsgemäß bei 20 bis 30 Ausstellern pro Person. Mit einer Plattform, in der Aussteller ihre Daten selbst pflegen und Rechnungen automatisch entstehen, sind 80 bis 120 Aussteller von einer Person steuerbar.
Automatische Zahlungserinnerungen nach 14 und 30 Tagen sind Standard. Bei weiterer Nicht-Zahlung können Aussteller-Accounts gesperrt werden (Profil nicht sichtbar bis Zahlung eingeht). Manche Plattformen integrieren direkte Zahlungsabwicklung per SEPA oder Kreditkarte.
In guten Plattformen ja: Aussteller können ihr Profil, ihre Stellenangebote und Ansprechpartner jederzeit selbst aktualisieren. Standplatzvergabe bleibt in der Regel beim Veranstalter.
Gutes Aussteller-Management ist der Unterschied zwischen einem Event, das reibungslos läuft, und einem, bei dem das Orga-Team bis 2 Uhr nachts Rechnungen schreibt. Die Technologie dafür ist verfügbar. Der einzige Schritt ist, sie einzusetzen.
Standvergabe, Ausstellerportal, Abrechnung und Messekatalog gehören zu den kostenpflichtigen Paketen. In einer Demo gehen wir den Ablauf an einem echten Standpaket oder an Ihrem eigenen Veranstaltungsformat durch, nicht an einem Beispiel.
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